Immobilien werden wieder teurer

Steigende Immobilienpreise oder Zinsen: Was ist beim Kauf entscheidend?

Der Immobilienmarkt in Deutschland bleibt in Bewegung: Die Preise steigen wieder, insbesondere in den gefragten Metropolregionen, während die Zinsen für Immobilienkredite ebenfalls anziehen. Wenn Sie sich aktuell mit dem Thema Immobilienkauf beschäftigen, stellen Sie sich vielleicht die Frage: Was ist langfristig entscheidender – die Zinskonditionen oder der Kaufpreis? Und ist es besser, jetzt zu kaufen oder noch abzuwarten? Wir beleuchten, warum die Immobilienpreise trotz hoher Zinsen weiterhin steigen könnten, und was Käufer tun können, um ihre Finanzierung optimal zu gestalten.

Warum könnten die Immobilienpreise langfristig weiter steigen?

Trotz der jüngsten Zinserhöhungen gibt es mehrere Faktoren, die dafür sprechen, dass die Immobilienpreise in Deutschland langfristig steigen. Diese Dynamik betrifft vor allem Ballungszentren, in denen das Angebot den Bedarf bei weitem nicht deckt.

  1. Hohe Nachfrage nach Wohneigentum
    Der Traum vom Eigenheim bleibt in Deutschland weit verbreitet. Die hohe Nachfrage sorgt weiterhin für einen stabilen Druck auf den Immobilienmarkt. Auch wenn die Finanzierung teurer wird, bleibt der Wunsch nach Eigentum ein treibender Faktor.

  2. Langsame Bautätigkeit
    Trotz der von der Politik versprochenen Neubauten im großen Stil geht in Deutschland wenig vorwärts. Es wird kaum noch neu gebaut. Es fehlt an Fachkräften, Baumaterial ist teuer und die bürokratischen Hürden und Vorschriften sind hoch. Das sorgt dafür, dass das Angebot weiterhin knapp bleibt.

  3. Steigende Mieten und erhöhte Nachfrage

    Die Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum wird besonders in den Metropolenregionen immer größer. Die Mieten sind in den letzten Jahren immer weiter gestiegen. Das heizt den Immobilienmarkt weiter an. In Städten, wie Frankfurt, München, Hamburg oder Berlin bleibt die Nachfrage nach Wohneigentum trotz gestiegener Zinsen hoch.

  4. Infrastruktur und Entwicklung im Umland
    In vielen deutschen Großstädten treibt nicht nur der Zuzug die Nachfrage, sondern auch die Weiterentwicklung der Infrastruktur. Viele ländliche Gebiete und Umlandgemeinden profitieren von verbesserten Verkehrsverbindungen und einer zunehmenden Attraktivität für Pendler. Hier kannst du als Käufer mit moderaten Preissteigerungen rechnen, ohne die hohen Kaufpreise der Metropolen zahlen zu müssen.

Aktuelle Preissteigerungen in deutschen Städten

Die aktuellen Preisentwicklungen in verschiedenen Städten belegen, dass Immobilien in Deutschland wieder teurer werden. In Hamburg etwa sind die Preise für Eigentumswohnungen im Jahresvergleich um 4,46 % gestiegen, während der Preis für Einfamilienhäuser um 1,7 % zugenommen hat. In Dresden haben Einfamilienhäuser sogar einen besonders starken Anstieg von 5,61 % erlebt, während Eigentumswohnungen hier stabil geblieben sind. In Dortmund sind Eigentumswohnungen um 5,35 % teurer geworden, und in Frankfurt stiegen die Preise für Wohnungen um 3,01 %, was die Nachfrage nach Immobilien in westdeutschen und süddeutschen Metropolen weiter untermauert.

In München hingegen haben sich die Preise für Häuser um 1,18 % verringert, während die Preise für Eigentumswohnungen weiter angestiegen sind – mit einem Spitzenpreis von 19.737 Euro pro Quadratmeter für Luxuswohnungen. Diese Preissteigerungen zeigen, dass trotz der höheren Zinsen die Nachfrage nach Immobilien in gefragten Regionen weiterhin hoch bleibt (Quelle: Dr. Klein, 2025).

 

Was bedeutet das für Käufer?

Wenn Sie bereits konkrete Pläne haben und über ein solides Budget sowie eine stabile Finanzierung verfügen, sollten Sie in Betracht ziehen, jetzt zu kaufen. Auch wenn die Zinsen derzeit höher sind als noch vor einigen Jahren, könnten sie in Zukunft weiter steigen. Wenn Sie jetzt einen Kredit aufnehmen, sichern Sie sich die derzeitigen Zinssätze und können von einer langfristig stabilen Finanzierung profitieren. Ein weiterer Vorteil des Kaufens in der aktuellen Marktlage ist, dass sich die Preissteigerungen durch das anhaltende Ungleichgewicht von Angebot und Nachfrage wahrscheinlich fortsetzen werden. In gefragten Regionen wird es, trotz der höheren Zinsen, eher nicht zu einem Preisrückgang kommen. Das bedeutet, wer heute wartet, könnte sich in Zukunft über noch höhere Preise ärgern.

 

Wie kann man beim Immobilienkauf sparen?

Ein wichtiger Punkt ist die Flexibilität beim Standort. Das Umland vieler Metropolen bietet eine attraktive Möglichkeit, um von geringeren Preisen zu profitieren. Wenn Sie nicht zwingend in der Großstadt wohnen müssen, sondern auf Pendelmöglichkeiten oder Homeoffice zurückgreifen können, sollten Sie auch einen Blick auf kleinere Städte oder ländliche Gebiete werfen. Hier sind die Grundstückspreise oft günstiger, und je nach Region sind die Preise verhandelbar.

Auch die Höhe des eingebrachten Eigenkapitals ist entscheidend. Zwar sind bei entsprechender Bonität Finanzierungen auch ganz ohne Eigenkapital machbar, aber die sind teuer. Deshalb sollten Sie als Käufer mindestens die Kaufnebenkosten für die Grundsteuer, den Notar und gegebenenfalls Makler einbringen können.

 

Langfristige Perspektive und solide Planung

Unser Fazit: Die Immobilienpreise in Deutschland werden wohl in den kommenden Jahren weiter steigen, vor allem in den nachgefragten Metropolregionen. Wenn Sie kaufen möchten, sollten Sie gut vorbereitet sein: Flexibilität beim Standort, kluge Finanzierungsmöglichkeiten und eine solide Eigenkapitalbasis sind entscheidend, um von den aktuell noch relativ günstigen Zinsen zu profitieren und sich nicht von steigenden Preisen ausbremsen zu lassen. Abwarten auf Zinssenkungen ist oft keine Lösung – insbesondere in Regionen mit stark steigenden Preisen. Sie möchten wissen, was Sie sich leisten können? Dann können Sie das hier schnell in wenigen Schritten checken: https://busch-baufinanzierung.de/budgetrechner

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