Private Altersvorsorge immer wichtiger
Welche Rolle Immobilien spielen
Wer sich auf die staatliche Rente zur Altersvorsorge verlässt, könnte im Alter schlaflose Nächte bekommen. Denn laut Statistischem Bundesamt gelten mehr als 18 Prozent der Menschen in Deutschland als armutsgefährdet! Dabei ist die staatliche Rente oft nicht nur niedrig, sie wird auch immer unsicherer.
Wenn auf die zunehmende Zahl an Rentnern immer weniger Beitragszahler kommen, wackelt das System. Genau das passiert in Deutschland. Hinzu kommt, dass bei 45 Beitragsjahren das Rentenniveau bei 48 Prozent des Durchschnittsverdiensts liegt. Und sowohl Mieten als auch Lebenshaltungskosten werden immer teurer. Wer also seinen Lebensstandard auch im Rentenalter nicht deutlich herunterschrauben möchte, der kommt um eine private Altersvorsorge nicht herum.
Immobilien bilden die Basis
Eines der wichtigsten Standbeine beim Thema finanzielle Vorsorge bleibt die eigene Wohnung oder das eigene Haus. Wird die Immobilie zur Kapitalanlage gekauft, kann oft die Finanzierung über die Mieteinnahme abgedeckt werden. Wird das Objekt selbstgenutzt, ist man nicht mehr vom angespannten Mietwohnungsmarkt abhängig. In beiden Fällen ist es allerdings wichtig, dass die Lage des Objekts stimmt. Wie ist die Infrastruktur, gibt es Einkaufsmöglichkeiten, Schulen, Ärzte und einen annehmbaren öffentlichen Nahverkehr? Ist die Gegend beliebt, oder eher von Abwanderung betroffen? Stimmt die Lage der Immobilie kann auch oft mit einer Wertsteigerung gerechnet werden. Zwar sind die Immobilienpreise in Deutschland aufgrund der gestiegenen Zinsen in den letzten Jahren etwas gefallen, aber Wohnraum ist knapp, und es wird kaum mehr neu gebaut. Das dürfte wieder zu einer Stabilisierung und auch einem Anstieg der Immobilienpreise führen. Erste Tendenzen in diese Richtung sind bereits sichtbar.
Immobilie oder Aktien
Die Investition in Aktien als Altersvorsorge ist ebenfalls ein Weg für einen finanziell sorgenfreien Ruhestand. So liegt die durchschnittliche Rendite hier über einen Zeitraum von 40 Jahren gesehen statistisch sogar höher als bei einer Investition in Immobilien. Allerdings fehlt vielen hier die Konsequenz zum Sparen. Für das Ziel „eigene Immobilie“ schränkt man sich eher finanziell ein als für den erstmal abstrakten Gedanken genügend Geld im Rentenalter zu haben. Eigenheimbesitzer haben nämlich auch statistisch gesehen eine höhere Sparquote als Menschen, die zu Miete wohnen. Denn wer einen Immobilienkredit bei der Bank aufgenommen hat, zahlt in der Regel seine Monatsraten pünktlich und erliegt nicht so leicht der Versuchung, das Geld etwa für zusätzlichen Urlaub zu verwenden. Dadurch dient eine Immobilie automatisch zur Altersvorsorge und bleibt in der Regel vom Wert stabil oder nimmt bei guter Lage an Wert zu.
Immobilienbesitz in jedem Alter machbar
Ein weiterer wichtiger Punkt, der für die Immobilie als Altersvorsorge spricht, ist die Unabhängigkeit vom Mietmarkt. Wenn zum Renteneintritt eine abbezahlte Immobilie vorhanden ist, entfällt der meist teure Posten „Miete“. Oder die eigene Immobilie wird vermietet und die Mieteinnahmen polstern die Rente auf. Es macht deshalb Sinn, sich schon in jungen Jahren mit dem Thema Immobilienkauf auseinanderzusetzen. Denn wer ein regelmäßiges Monatseinkommen hat, kann in der Regel auch einen Immobilienkredit bekommen. Und nicht immer muss eigenes Geld für die Finanzierung aufgebracht werden. Aber auch im Alter kann man noch einen Kredit für die Finanzierung beispielsweise einer barrierefreien Wohnung bekommen. Eine Immobilie muss nämlich nicht schuldenfrei vererbt werden. Wichtig ist, dass man mit der Rente die monatliche Rate bezahlen kann.
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