5 Gründe warum viele jetzt beim Immobilienkauf unsicher sind

„Ich würde ja gerne kaufen, aber jetzt besser nicht, ich warte noch“. Ein Satz der so oder ähnlich in letzter Zeit öfter fällt. Denn viele sind verunsichert. Dabei könnten sich die meisten den Kauf einer eigenen Wohnung oder eines Hauses leisten. Sie machen es aber nicht.

  1. Die Leute haben kein gutes Gefühl
    Deutschland steckt wirtschaftlich in einer schwachen Phase.
    Viele Firmen sind vorsichtig, Jobs scheinen unsicher, alles zieht sich irgendwie, keine richtige Wende zum Positiven in Sicht.

    Und dann kommt noch die politische Situation dazu – Regierungskrise, Streit, wenig klare Richtung. Das sorgt bei vielen für genau dieses Gefühl: „Ich warte lieber erstmal ab.“


  2. Energiepreise sind wieder ein Thema
    Durch die aktuellen Konflikte im Nahen Osten (Stichwort Iran) sind die Energiepreise wieder deutlich gestiegen. Und das trifft Immobilien direkt: höhere laufende Kosten, mehr Unsicherheit bei Sanierungen.

    Viele fragen sich: „Was kostet mich das Haus in 5 bis 10 Jahren wirklich?“ Und darauf gibt es momentan keine klare Antwort.


  3. Politik gibt wenig Sicherheit
    Die Leute vertrauen den politischen Rahmenbedingungen nicht mehr.

    Ständig neue Themen:

    • Heizung

    • Energieeffizienz

    • Förderungen

    Aber nichts fühlt sich stabil oder langfristig planbar an. Welche Förderung wird es nächstes Jahr noch geben? Welche neuen Verpflichtungen kommen auf mich zu?

    „Ich kaufe jetzt zu den Bedingungen – und in 3 Jahren ist wieder alles anders.“


  4. Die Banken sind deutlich strenger geworden
    Heute geht es nicht mehr nur ums Einkommen. Die Banken schauen auch auf:

    • Energieklasse der Immobilie

    • Sanierungsbedarf

    • Restnutzungsdauer

    Wir haben regelmäßig Fälle, wo Leute genug verdienen – aber die Immobilie geht nicht durch.


  5. Einstieg ist und bleibt teuer
    Eigenkapital, Nebenkosten, Modernisierung… Gerade bei älteren Häusern kommt schnell richtig was zusammen. Und dann sagen viele: „Dann bleib ich halt erstmal zur Miete.“ Obwohl die Mieten teuer sind und wohl weiter steigen werden. Denn es wird noch immer zu wenig gebaut, die Nachfrage ist hoch und das Angebot knapp.


Unser Eindruck aus dem Alltag: Die Leute haben nicht unbedingt zu wenig Geld, sie haben zu wenig Vertrauen: in die Wirtschaft, in die Politik, in stabile Rahmenbedingungen.


Und genau deshalb sind sie verunsichert und halten sich beim Immobilienkauf zurück. Getreu der Devise: „Ich mach das, wenn sich alles wieder normal anfühlt.“ Obwohl das oft nicht die beste und günstigste Entscheidung ist.


Wie erlebt ihr das? Wie wirken sich die aktuellen Rahmenbedingungen auf finanzielle Entscheidungen aus?

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Jetzt quatschen die auch noch …